Aufbauvarianten und Display-Größen

Digitale Außendisplays gibt es in einer breiten Paletten von Aufbauvarianten. Die Displaygröße und Pixelabstand sind die wesentlichen Einflussfaktoren auf das Erscheinungsbild aber auch auf die Kosten eines Displays. Bei der Auswahl der passenden Aufbauvariante sind 3 wesentliche Kriterien zu bewerten:

Betrachtungsabstand

Betrachtungsabstand

Das entscheidende Kriterium ist der Anstand der Betrachter vom Display. Hieraus ergibt sich welche Größe und welcher Pixelabstand sinnvoll ist. Bei der Größe des Displays kann man sich an den üblichen Werbe-, Plakat und Display-Formaten orientieren. Der Pixelabstand sollte die Mindestkriterien erfüllen, dass das Display mindestens 100.000 Pixel insgesamt hat und der Betrachterabstand in Metern mehr als den doppelt des Pixelabstandes in Millimetern sein sollte. 

Seitenverhältnis Bild- und Videomaterial

Betrachtungsabstand

Das Bild- oder Videomaterial wird von einem Medien-Player automatisch auf die Display-Größe hoch- oder runterskaliert. Idealer Weise sollte Bildmaterial pixelgenau formatiert werden, um ein optimales Bildergebnis zu erhalten.

Eine weitere Entscheidung ist über das Seitenverhältnis des Displays zu treffen. Übliche Formate sind 16:9, 4:3, 3:2, 5:3 aber auch Sonderformate wie Cinemascope 21:9 oder 2:1 sowie das klassische 18/1-Plakatformat. Darüber hinaus gibt es die meisten Formate auch im Hochformat. Folgende Formate haben sich etabliert:

 Werbedisplays: Format 4:3 oder 18/1 mit einer Display-Fläche von knapp 10 m²

Display für Videomaterial: Format 16:9 mit einer Display-Fläche von ca. 6 – 7 m²

Welches Format gewählt wird, sollte davon abhängig gemacht werden, welches Bildmaterial vorhanden ist und verwendet werden soll. So können Umformatierungsarbeiten des Bildmaterials entfallen und es kann effizienter gearbeitet werden.

Orientierung des Displays

Orientierung

Die Entscheidung der Displayorientierung hängt neben ästhetischen Erwägungen vom verfügbaren Stellplatz für das Display ab.

Das am häufigsten verwendete Display-Format ist ein 16:9-Querformat. Diese ist das Standardformat der handelsüblichen Digital Signage Monitore im Innenbereich. Für dieses Format wird das meiste Marketing-Material durch Medien-Agenturen produziert.

Ein Hochformatdisplay hingegen benötigt weniger Stellplatz, ist aber bei gleicher Displayfläche höher als eine Querformat-Display und somit weithin sichtbar. Bei der Auswahl der Orientierung habe sich typische Einsatzbereiche etabliert:

  • Ein Hochformat-Display ist die bevorzugte Ausrichtung, wenn der Betrachter eher nahe vor dem Display steht und wenig Stellplatz verwendet werden soll. Typische Anwendungen sind Informationstafeln, Wegweiser, oder Raumbelegungen sowie Werbedisplay im Fußgängerbereich und Straßenschilder mit wenig Platz am Seitenstreifen. 

  • Ein Querformat-Display wird meist für klassisches Bildmaterial verwendet, also Video-Clips oder Werbeplakate oder auch Wegweiser. Gerade wenn bereits umfangreiches Medienmaterial im Monitorformat 16:9 vorhanden ist oder weiterhin produziert wird, bietet sich Querformat an, um den Bearbeitungsaufwand zu minimieren.

Freistehend oder an der Fassade

AufbauvariantenEin Display kann freistehend aufgebaut werden oder an eine Fassade montiert werden. Die Fassadenmontage ist platzsparend, kostengünstig und die einfachste Aufbauvariante. Eine Voraussetzung ist allerdings, dass eine Fassade vorhanden ist, die eine ausreichende Tragkraft von bis zu eine 1.000 kg hat und sinnvoll ausgerichtet ist.

Eine freistehende Aufbauvariante benötigt mehr Platz und verursacht höhere Kosten. Der Vorteil ist dagegen, dass man die Ausrichtung und Aufstellung frei wählen kann und nicht durch die vorhandene Bausubstanz eingeschränkt ist.

Größenvergleich Nahbereich

Größenvergleich Fernbereich